Archiv der Kategorie: 3 Industrielle Energiesysteme

Der produzierende Bereich, obwohl zu den energieeffizientesten weltweit gehörend, beansprucht 29,3% des nationalen Endenergieverbrauchs. Die zentrale Bedeutung für die österreichische Volkswirtschaft ist bekannt und daher muss der Industriestandort langfristig abgesichert werden. Geringerer Ressourcenverbrauch, weniger Emissionen sowie höhere Rohstoff- und Energieunabhängigkeit tragen zur Absicherung bei. Die zukünftigen Effizienzmaßnahmen, die Arbeitsplätze sichern und neue schaffen, erfordern jedoch hohe Investitionen insbesondere für völlig neue Technologien.

3 Industrielle Energiesysteme|3.1 Forschungsschwerpunkte|

Hocheffiziente Nutzung der eingesetzten Energien und Ressourcen

Prozessintensivierung bzw. inkrementelle Verbesserungen erhöhen die Energieeffizienz pro erzeugtem Produkt führen können. Wiederverwendung von betriebsintern anfallenden Stoffen und Produktrecycling bekommen hohe Bedeutung.

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Hocheffiziente kaskadische Nutzung

Einsatz von Sekundärroh- und Sekundärbrennstoffen, die Speicherung von Energie zur Wieder- und Weiterverwendung, die Nutzung von Abwärme.

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Breakthrough Technologies

Suche nach neuen Produkten und Prozessen, um eine sprunghafte Verbrauchsreduktionen bei gleichem Output zu erreichen.

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Energiemanagementsysteme und Energiedienstleistungen

Durch rechtliche, organisatorische und/oder systemische Forschung sollen energieverbrauchsrelevante Potenziale z.B. der Abwärmenutzung als Fernwärme oder nicht prozessrelevanter Effizienzpotenziale gehoben werden.

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Produktlebenszyklusbetrachtung

Bei Produkten wird hinsichtlich Energieeffizienz meist nur ein bestimmter Teil des Lebenszyklus betrachtet. So wird bei energieverbrauchenden Produkten vorwiegend der Energiebedarf in der Nutzungsphase betrachtet. Dagegen finden gerade bei Produkten der energieintensiven Industrien die Verbräuche während der Produktion Beachtung. Gesamtbetrachtung ist eigentlich unumgänglich.

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