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Weiterentwicklung der Elektrizitätssysteme unter Berücksichtigung dezentraler & zellulärer Ansätze

Zelluläre Netze, subsidiäre Netze, Ausgleichsprozesse auf verschiedenen Netzebenen, Regionalisierung von Systemdienstleistungen, Fractal Grid, Erschließung von Flexibilitäten / regionalen Systemdienstleistungen, Entwicklung von Plattformen für von Konsumenten getriebene lokale Märkte

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Auf gutem Weg | Da fehlt es noch weit

3 thoughts on “Weiterentwicklung der Elektrizitätssysteme unter Berücksichtigung dezentraler & zellulärer Ansätze

  1. Task Force Netze

    • Zustimmung

    Grundsätzlich besteht gegen eine Dezentralisierung/Regionalisierung von Systemdienstleistungen (inklusive Datenmanagement) und Erschließung von Flexibilitäten kein Einwand. Der volkswirtschaftliche Nutzen von Parallelstrukturen zu bestehenden Netzen auf lokaler Ebene ist aber fraglich. Es besteht die Gefahr von Cherry-Picking. Die bestehenden Verteilernetzbetreiber sind für die neuen Aufgaben gut geeignet und gerüstet. Durchgängige integrative Lösungen im großen Umfang sind nur in öffentlichen (regulierten) Netzen realistisch umsetzbar

    • Aufgrund der fortschreitenden Dezentralisierung muss im Sinne der Netzstabilität bzw. Versorgungszuverlässigkeit künftig auch der Verteilnetzbetreiber gesetzlich gesicherten Zugriff auf Speicher- und Erzeugungsanlagen erhalten.
    • Die Entstehung von „Arealnetzen“ ist unbedingt zu vermeiden (Erhaltung des liberalisierten Strommarktes (Bilanzgruppenmodells), Lieferantenwechsel, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Konsumentenschutz, Einspeisung EE, …)
    • Keine volkswirtschaftlich sinnlose Entwicklung von Parallelnetzen
    • Datenhoheit muss (im Interesse der Konsumenten) im regulierten Bereich bleiben

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  2. Puntigam Rupert

    Eine wesentlich zur Netzstabilisierung beitragende IDEE wäre, wenn alle dezentralen Energieproduzenten (PV, Wind usw…) ihre Einspeisedaten (aktuellen Leistungen z.B. von den Wechselrichtern) zentral zusammengeführt werden. denn dann könnte daraus ein optimales Energieerzeugungsprognosesystem und damit eine optimierte Netz-/Prioduktionsregelung erstellt werden.
    (zB. Sonniger Tag und von Westen her ziehen Wolken auf: Da die PV-Leistungen im Westen zurückgehen und wie schnell dies geschieht und in welchem zeitlichem Abstand die NachbarPVanlagen betroffen sind kann eine nahezu eindeutige Vorhersage erstellt werden und das gesamte Netz/Produktionsanlagen optimal ausgeregelt werden.
    Ich würde als Land/Bund einfach als Genehmigungsvoraussetzung vorschreiben, dass diese Informationen bereitgestellt werden müssen. Dies wäre ein sehr innovativer Ansatz, relativ einfach bewerkstelligbar und effektiv und wahrscheinlich ergeben sich daraus vermarktbare Produkte.

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  3. Nik Weran

    viele kleine Produiktionseinheiten (Wärme / Strom) über smart grid miteinander vernetzt um so bedarfsgerecht produzieren zu können und um Leistungsspitzen zu vermeiden, gleichzeitig aber Abnehmerspitzen auszugleichen

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